"Verzückte Poeten haben mir vorgesungen, die Sprache sei arm, ach, sie sei arm - o nein, mein Herr! Die Sprache dünkt mich, ist reich, ist überschwenglich reich im Vergleich mit der Dürftigkeit und Begrenztheit des Lebens. Der Schmerz hat seine Grenzen: der körperliche in der Ohnmacht, der seelische im Stumpfsinn, - es ist mit dem Glück nicht anders. Das menschliche Mitteilungsbedürfnis aber hat sich Laute erfunden, die über diese Grenzen hinweglügen."
Montag, 4. August 2008
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